Südafrika hat mehr Cannabis-Clubs als jedes andere Land in diesem Verzeichnis und die wenigsten Gesetze, die sie regeln. Privater Konsum und Anbau wurden 2018 rechtmäßig und 2024 gesetzlich festgeschrieben, aber kein Gesetz schafft einen Club, eine Erlaubnis oder ein Register — anders als in Malta, Uruguay oder Deutschland gibt es hier also keine Behörde, deren Liste wir veröffentlichen könnten.
Was diese Liste nicht abdeckt
Jeder südafrikanische Eintrag stammt aus dem eigenen öffentlichen Unternehmenseintrag des Clubs — also aus dem, was er bereits selbst über sich veröffentlicht hat. Nichts wird aus privaten Gruppen oder Mitgliederlisten zusammengestellt, und kein Eintrag behauptet, dass ein Club rechtmäßig betrieben wird: Die Gerichte haben das nicht geklärt, und es gibt keine Lizenz, die man prüfen könnte. Cannabis-Einzelhandelsgeschäfte sind bewusst ausgenommen; dies ist ein Verzeichnis von Clubs, und ein Geschäft als Club zu bezeichnen, wäre eine falsche Beschreibung.
Wie die Rechtslage hier aussieht
Privater Konsum, Besitz und Anbau durch Erwachsene wurden 2018 mit dem Prince-Urteil des Verfassungsgerichts rechtmäßig und 2024 im Cannabis for Private Purposes Act 7 of 2024 festgeschrieben. Dieses Gesetz regelt ausschließlich privates Verhalten: Es schafft keinen Club, keine Erlaubnis und kein Register, und der Handel bleibt strafbar. Clubs bewegen sich im Raum zwischen diesen beiden Tatsachen, und die Gerichte haben das nicht geklärt — der Haze Club, ein Anbaubetrieb für Mitglieder, wurde 2022 vom High Court als Handel eingestuft, und die Berufung wurde 2024 nach einem vertraulichen Vergleich zurückgezogen. Es gibt also kein Urteil in die eine oder andere Richtung.
Nur für Mitglieder ab 18. Darüber hinaus ist nichts gesetzlich festgelegt, weil kein Gesetz Clubs behandelt: Jeder setzt seine eigenen Bedingungen, und keine Behörde hat sie genehmigt.
Cannabis for Private Purposes Act 7 of 2024