Zum Inhalt springen
Ratgeber · Hamburg

Cannabis Clubs in Hamburg

Wer in Hamburg „Cannabis Club“ sucht, meint in aller Regel eine Anbauvereinigung nach dem Konsumcannabisgesetz. Hamburg gehört zu den Ländern, die offen legen, welche Vereine eine Erlaubnis haben. Diese Seite erklärt, was diese Liste bedeutet und was ein Verein darf — und was nicht.

Cannabis Club oder Anbauvereinigung?

„Cannabis Social Club“ ist ein Name, kein Rechtsbegriff. Rechtlich gibt es in Deutschland nur die Anbauvereinigung: einen nicht gewinnorientierten Verein, der gemeinschaftlich Cannabis anbaut und ausschließlich an seine eigenen Mitglieder abgibt. Er braucht dafür eine behördliche Erlaubnis. Ein Verkauf an Nichtmitglieder ist verboten.

Die offizielle Liste der Stadt

Hamburg veröffentlicht auf hamburg.de die Anbauvereinigungen, denen eine Erlaubnis erteilt wurde. 17 der 17 Hamburger Einträge in diesem Verzeichnis stammen von dieser Liste. Das ist mehr, als viele andere Bundesländer anbieten: Bayern etwa veröffentlicht gar nichts.

Was die Liste nicht enthält, ist eine Adresse. Die zeigen wir nur, wo der Verein selbst einen öffentlichen Eintrag mit Anschrift führt — das trifft auf 9 der 17 Vereine zu. Viele verzichten bewusst darauf, denn Anbauvereinigungen dürfen nicht werben (§ 6 KCanG).

Der wichtigste Unterschied zu Spanien

Im Verein wird nicht konsumiert. Das KCanG verbietet den Konsum auf dem Gelände der Anbauvereinigung und in Sichtweite des Eingangs. Eine Hamburger Anbauvereinigung ist eine Ausgabestelle für Mitglieder, kein Ort, an dem man sich aufhält.

Wer Mitglied werden darf

  • Volljährig und mit Wohnsitz oder gewöhnlichem Aufenthalt in Deutschland.
  • Mitglied in nur einer Anbauvereinigung zur gleichen Zeit.
  • Jeder Verein ist auf 500 Mitglieder begrenzt, viele führen Wartelisten.

Abgabemengen, Kosten und den Ablauf eines Beitritts erklärt der Ratgeber Anbauvereinigung beitreten.

Woran du einen genehmigten Verein erkennst

  • Er steht auf der Liste der Stadt Hamburg.
  • Er zeigt dir seine Erlaubnis auf Nachfrage.
  • Er gibt nur an Mitglieder ab und verlangt einen Ausweis.
  • Er bietet keine größeren Mengen an, als das Gesetz erlaubt.

Alle 17 Anbauvereinigungen in Hamburg ansehen

Quellen

Dieser Text ist keine Rechtsberatung. ZazaMap verkauft nichts, vermittelt keine Mitgliedschaften und wirbt nicht für einzelne Vereine.